Entlang des Tibers

Art collection of Cardinal Scipione Borghese from the 17th century, collecting ancient and more recent paintings and sculptures. Works by Raphael, Titian, Caravaggio, Bernini Antonio Canova and many more are on exhibition. In 1902 the Italian State acquired the Villa Borghese,including the palace with its collections. Today it is a museum, which is been called “the queen of private collections all over the world”, because of its gallery on the first floor.

Die heilige Maria in Cosmedin

In diesem Gebiet entwickelte sich schon im 6. Jh. v. Chr. ein lebhafter Handel, da sich auf dieser Höhe des Tibers der ehemalige römische Hafen befand. Hier befanden sich die Rinder-, Schweine-, Fisch- und Gemüsemärkte, das Forum Boarium, Suarium, Piscatorum sowie Holitorium.

Am Marcello Theater vorbei führt unser Spaziergang durch das ehemalige Ghetto.
„Cum nimi absurdum“ – so begann die von Papst Paul IV. geschriebene Bulle, die die Ghettoisierung der Juden einführte. Damit gedachte er, sie von den Christen zu trennen und sie so leichter bekehren zu können. Fast drei Jahrhunderte hindurch waren sie, von kurzen Zwischenphasen abgesehen, zu einem ärmlichen Leben gezwungen. Erst 1870, als die weltliche Macht der Päpste in Rom endete, wurden die Mauern des Ghettos niedergerissen und der ganze Bezirk saniert.

Synagoge im jüdischen Ghetto

Die Synagoge wurde zwischen 1901 und 1904 von den Architekten Vincenzo Costa und Osvaldo Armanni erbaut. In ihrer strengen, schlichten Formgebung versucht sie mögliche Ählichkeiten mit christlichen Kirchen zu vermeiden. Das Innere der Synagoge vermittelt mit seiner reichen Ausschmückung einen majestätisch-feierlichen Eindruck.

Ein Besuch der Synagoge ist verbunden mit der Besichtigung des Museo del Tempio, in dem viele historische Gegenstände und Zeugnisse der jüdishen Gemeinde von Rom ausgestellt sind.

Johannes Paul II. war der erste Papst, der die römische Synagoge besuchte. Dies war ein wichtiger Schritt in der Beziehung zu den Juden „zu unseren älteren Brüdern und Schwestern“, wie der Papst sie nannte.

Im Ghetto können ein paar süße Köstlichkeiten aus jüdisch-römischer Tradition verkostet werden.

Nach dem Überqueren der Tiberinsel und auf dem Weg zur Engelsburg probieren wir noch das berühmte „Grattachecca“ – ein typisches römisches Erfrischungsgetränk.

Die Engelsburg gehört zu den großartigsten Beispielen römischer Architektur. Kaiser Hadrian ließ sie 135 n. Chr. als mächtiges Mausoleum für sich und seine Nachfolger erbauen. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Anlage mehrfach verändert und ausgebaut; sie wurde zu einer Festung und diente auch als Gefängis.

Castel Sant angelo

Unsere letzte Etappe des Spaziergangs führt Sie zum Altar des Augusteischen Friedens – die Ara Pacis. Dieser Altar ist ein Meisterwerk des goldenen Zeitalters des Augustus.

ara pacis

Ara pacis

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